Wenn der erste Kontakt bereits frustriert
Ein alltägliches Szenario in österreichischen Unternehmen:
Ein Kunde ruft an, hört eine automatische Stimme und wird durch ein mehrstufiges Menü geführt:
„Drücken Sie die 1 für Verkauf, die 2 für Support, die 3 für…“
Schon nach wenigen Sekunden ist klar:
Der Anrufer muss denken, merken, abwarten und hofft, die richtige Taste gewählt zu haben.
Besonders problematisch wird das, wenn:
Anliegen nicht eindeutig zuordenbar sind
mehrere Themen gleichzeitig bestehen
sich der Kunde im Menü „verirrt“
Was folgt, ist oft ein Abbruch oder ein genervter Mensch in der Warteschleife.
DTMF ist effizient für Systeme, nicht für Menschen
DTMF-Menüs wurden ursprünglich eingeführt, um interne Prozesse zu vereinfachen.
Für den Anrufer bedeuten sie jedoch:
keine Möglichkeit, das eigene Anliegen frei zu formulieren
starre Kategorien statt echter Klärung
fehlende Rückmeldung, ob man richtig ist
Gerade in Österreich, wo der telefonische Kontakt nach wie vor eine zentrale Rolle spielt, wird diese Diskrepanz besonders deutlich. Menschen erwarten Gespräch, nicht Navigation.
Warteschleifen sind kein Service sondern Stillstand
Noch problematischer als Tastenklick-Menüs sind klassische Warteschleifen.
Minutenlange Musik, unterbrochen von Hinweisen wie „Ihr Anruf ist uns wichtig“, wirken heute eher zynisch als beruhigend.
In der Praxis bedeutet das:
verlorene Zeit für den Anrufer
erhöhte Abbruchraten
negativer erster Eindruck vom Unternehmen
Und das, obwohl das eigentliche Anliegen oft in wenigen Sätzen geklärt werden könnte.
Geführte Konversation als zeitgemäßer Ansatz
Geführte KI-Konversationen ersetzen Menüs nicht durch Chaos, sondern durch strukturierte Dialoge.
Der Unterschied:
Der Anrufer beschreibt sein Anliegen in eigenen Worten, das System übernimmt die Einordnung.
Beispiel aus einem österreichischen Dienstleistungsbetrieb:
Statt „Drücken Sie die 2 für Rechnungen“ sagt der Anrufer:
„Ich habe eine Frage zu meiner letzten Rechnung.“
Das System erkennt das Thema, stellt gezielt Rückfragen und leitet entweder direkt weiter oder löst das Anliegen selbst. Ohne Umwege, ohne Tastenklicks.
Warum geführte Gespräche besser funktionieren
Geführte Konversationen bieten mehrere Vorteile:
Der Kunde muss nichts wissen, nur sagen, was er braucht
Missverständnisse werden durch Rückfragen geklärt
Anliegen lassen sich sauber kategorisieren
Gespräche fühlen sich natürlicher an
Besonders im österreichischen Kontext zeigt sich:
Ein dialogischer Ansatz wird als höflicher, kompetenter und zeitgemäßer wahrgenommen als jedes Menü.
Aus aktueller Praxis
Moderne KI-Telefonassistenten setzen daher zunehmend auf dialogbasierte Führung statt auf starre Menüstrukturen.
Die Konversation folgt einer klaren Logik, bleibt aber flexibel genug, um reale Anliegen abzubilden.
Lösungen wie Callana verfolgen genau diesen Ansatz:
Geführte Gespräche ersetzen Tastenklicks, Warteschleifen werden reduziert oder vollständig vermieden. Nicht durch Technikspielerei, sondern durch saubere Gesprächsführung und klare Systemlogik.





