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Nutzungsbedingungen

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Date:

1. April 2026

Nutzungsbedingungen – Callana
(Innovationlab GmbH)

§ 1 Allgemeines

(1) Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der von der InnovationLAB GmbH, Wörgl, Österreich (nachfolgend „Anbieter" oder „Callana") bereitgestellten Plattform für KI-gestützte Telefonassistenten, über die Kunden eigene automatisierte Telefonassistenten erstellen, konfigurieren und verwalten können.

(2) Durch die Registrierung und Nutzung der Plattform akzeptiert der Kunde diese Nutzungsbedingungen vollumfänglich. Die Nutzung ist ausschließlich Geschäftskunden (B2B) gestattet. Verbraucher im Sinne des österreichischen KSchG sind von der Nutzung ausgeschlossen.

(3) Die Plattform wird nicht als offener Self-Service betrieben. Der Zugang zum Dashboard und zur Konfiguration erfolgt erst nach individueller Prüfung und ausdrücklicher Freischaltung durch Callana. Ein Rechtsanspruch auf Zugangsgewährung besteht nicht.

(4) Die jeweils aktuellen Funktionen und Konditionen sind auf der Website www.callana.ai beschrieben.

§ 2 Registrierung und Benutzerkonto

2.1 Registrierung

(1) Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung und die anschließende Freischaltung durch Callana voraus. Im Rahmen der Registrierung gibt der Kunde folgende Daten an:

  • Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer

  • Unternehmensname und Branche

  • Zahlungsinformationen (bei kostenpflichtigen Paketen)

(2) Nach der Registrierung erhält der Kunde eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Verifizierungslink. Erst nach Anklicken dieses Links und nach erfolgter Prüfung und Freischaltung durch Callana wird das Konto aktiviert. Callana behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

2.2 Verantwortung für das Konto

(1) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese stets aktuell zu halten.

(2) Der Kunde ist für die Sicherheit seines Benutzerkontos verantwortlich und hat seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt. Bei Verdacht auf Missbrauch ist Callana unverzüglich zu informieren.

§ 3 Nutzung der Plattform und KI-Telefonassistenten

3.1 Bereitstellung und Funktionen

(1) Callana stellt dem Kunden nach erfolgter Freischaltung eine KI-gestützte Telefonassistenzlösung mit folgenden Kernfunktionen bereit:

  • Automatisierte Anrufannahme und Beantwortung

  • Verarbeitung natürlichsprachlicher Eingaben

  • Anrufweiterleitung und Terminbuchungen

  • Integration mit Drittsoftware (z. B. CRM, Kalender, Datenbanken)

(2) Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem individuell vereinbarten Paket. Eine Übersicht ist unter www.callana.ai abrufbar. Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Leistungsbeschreibung wird Vertragsbestandteil.

3.2 Verantwortlichkeit für Inhalte und Nutzung

(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für die Inhalte, die über die Plattform verarbeitet und kommuniziert werden, insbesondere für die durch seinen KI-Telefonassistenten geführten Gespräche.

(2) Es ist untersagt, die Plattform für rechtswidrige oder missbräuchliche Zwecke zu nutzen, insbesondere:

  • die KI für täuschende, irreführende oder manipulative Kommunikation einzusetzen;

  • personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage zu verarbeiten;

  • die Plattform zur Belästigung, zum Spam-Versand oder zu sonstigen unzulässigen Zwecken zu nutzen;

  • die Plattform an Dritte weiterzugeben, unterzulizenzieren oder für Dritte zu betreiben.

(3) Callana behält sich das Recht vor, den Zugang eines Kunden ohne Vorwarnung zu sperren oder den Vertrag fristlos zu kündigen, wenn gegen diese Bestimmungen verstoßen wird.

§ 4 Haftung und Verfügbarkeit

(1) Callana bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, kann jedoch keine ununterbrochene oder fehlerfreie Nutzung garantieren. Die Plattform wird im Ist-Zustand bereitgestellt.

(2) Wartungsarbeiten oder technische Störungen können zu temporären Einschränkungen führen. Geplante Wartungen werden dem Kunden nach Möglichkeit rechtzeitig vorab angekündigt. Callana ist nicht verantwortlich für Ausfälle, die durch Dritte (z. B. Telekommunikationsanbieter, Cloud-Infrastruktur) verursacht werden.

(3) Callana haftet für Schäden des Kunden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit beschränkt sich die Haftung auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 5 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung von Callana und den anwendbaren Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO.

(2) Soweit der Kunde über die Plattform personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, bleibt er allein Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Kunde hat sicherzustellen, dass für diese Verarbeitung eine ausreichende Rechtsgrundlage besteht.

(3) Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Kunden durch Callana wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Kunde kann den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich oder über die Kündigungsfunktion im Benutzerkonto kündigen.

(2) Callana kann den Vertrag ebenfalls mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schwerwiegenden Verstößen gegen § 3.2 oder bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen vor.

(4) Nach Vertragsbeendigung wird der Zugang zur Plattform gesperrt. Gespeicherte Daten werden innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Verantwortung für den Export relevanter Daten vor Vertragsende liegt beim Kunden.

§ 7 Änderungen dieser Nutzungsbedingungen

(1) Callana kann diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern.

(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.

(3) Widerspricht der Kunde, ist Callana berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Bedingungen außerordentlich zu kündigen.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Graz, Österreich, sofern der Kunde Unternehmer im Sinne des UGB ist.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine gesetzlich zulässige Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Sinn am nächsten kommt.

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